Galerie

Georg Nothelfer

Robert Motherwell

Biografie

Geboren 1915 in Aberdeen/USA
1935 Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie an der Stanford University, an der California School of Fine Arts, an der Columbia University in New York und an der Universität von Harvard.  
Ab 1941 befasst sich Robert Motherwell immer wieder mit druckgrafischen Verfahren, die er experimentell erprobt.
In den frühen 1940er Jahren beeinflussen die Ideen des Surrealismus nachhaltig. Besonders die Theorie des "Automatismus" macht einigen Eindruck auf den jungen Künstler, der auch selbst in Handzeichnungen mit der automatischen Technik experimentiert.
1945-50 Lehrauftrag am Black Mountain College in Beria
1948 Gründung der Kunstschule "Subjects of the Artists" gemeinsam mit Mark Rothko, Barnett Newman und William Baziotes
1950-58 Professor am Hunter College, New York. Zu seinen Schülern zählen Robert Rauschenbert und Cy Twombly
1959 und 1964 Teilnahme an der Documenta, Kassel
Ab 1965 Retrospektiven in den großen Museen weltweit
Gestorben 1991 in Princeton/USA

Robert Motherwell zählt seit der Nachkriegszeit zu den wichtigsten Vertretern des Abstrakten Expressionismus. Schon früh in seiner Karriere fühlte er sich von den surrealistischen Vorstellungen angezogen, das Unbewusste als Quelle für Bilder zu nutzen, eine Methode, die er "psychischer Automatismus" nannte. "Man muss keine Figur malen, um menschliche Gefühle auszudrücken." so Motherwell. Er teilte mit anderen Begründern des Abstrakten Expressionismus die Überzeugung, dass die Quelle der Kunst in der ungehemmten inneren Realität liegt und nicht in der beobachteten Wirklichkeit. Motherwells Gemälde von einem impulsiven und intuitiven Ansatz geprägt. Seine ästhetische Bildsprache hat er schnell gefunden und bis zuletzt beibehalten. Seine Gemälde, Collagen und Grafiken leben von der Variation wiederkehrender Elemente, Die Farbe Schwarz dominiert, man findet häufig ovale Formen, die immer wieder abgeändert werden in Varianten. Bekannt ist seine Bilderserie Elegien auf die Spanische Republik, eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem spanischen Bürgerkrieg, in der Motherwell über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren mehr als 150 Varianten großer, schwarzer Formen auf hellen Hintergrund malte. Motherwell hatte seine erste Einzelausstellung in der Galerie Georg Nothelfer im Jahr 1995.

Ausstellungen

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