Galerie

Georg Nothelfer

Max Neumann

Biografie

Geboren 1949 in Saarbrücken
1970-73 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe 
1974-76 Studium an der Hochschule der Künste in Berlin (Meisterschüler bei Martin Engelmann)
1978/79 DAAD Stipendium in Paris
1980 Erste Einzelausstellung in der Galerie Georg Nothelfer
1983 Preisträger des BDI
1986 Villa Romana Preis, Florenz
1987-88 Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe 
2004 Grand Prix de S.A.S. le Prince Rainer III de Monaco
Lebt und arbeitet in Berlin

Der Maler und Grafiker Max Neumann ist ein wichtiger Vertreter der figurativen Gegenwartskunst. Seine Bilder und Zeichnungen scheinen auf den ersten Blick Geschichten zu erzählen, deren Schlüssel verlorenging. Es gibt in seinem Werk keine Allegorien, keine Parabeln, die irgendetwas "erklären". Vielmehr sind die Figuren, die er erschafft, Bildmetaphern, die gesetzt werden, als seien sie überhaupt keine erkennbaren Figuren. Sie entfernen sich von der erfahrbaren Realität, Tiere, die der Phantasie des Künstlers entsprungen sind und Menschen, deren Anatomie Veränderungen erfährt, die es gar nicht gibt. Die Wesen irritieren den Blick durch ihre Abweichungen von jeder Norm und setzen so einen dialektischen Prozess von Wiedererkennen und seiner Destruktion in Gang. Neumann verweigert sich jeder Dekoration, verlangt von denen, die mit seinen Bildern umgehen, die Bereitschaft sich verstören, aufregen, zum Staunen verleiten zu lassen. Die Arbeiten von Neumann sind in internationalen Museen vertreten, etwa in der Berliner Neuen Nationalgalerie, im Museum Folkwang in Essen, in der Hamburger Kunsthalle, im Museum von Caen in Frankreich oder im Museum of Modern Art im japanischen Toyama. 

Ausstellungen

Editionen

  • Heraklit, 1991, Radierung, Carborundum auf Japanpapier montiert auf Vélin d'Arches, signiert vom Künstler, 140 x 93 cm, Auflage: 30

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  • Sud, 1990, Farbradierung, signiert vom Künstler, 111 x 144 cm, Auflage: 45

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  • O.T./Untitled, 1990, Serigraphie, signiert und datiert vom Künstler, 90 x 70 cm, Auflage: 50

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  • Weitere Editionen

Publikationen

  • Arbeiten 1982-1998, 1998, Hrsg. Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, mit einem Gedicht von Cees Nooteboom, 48 Seiten, EUR 18

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  • Ausstellungskatalog, 1997, Hrsg. Galerie Stefan Röpke, Köln/Madrid und Galería Vértice, Oviedo. Text von Heinz Peter Schwerfel, deutsch/spanisch, Leinen Hardcover, 46 Seiten, EUR 18

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  • Bilder, 1994, Hrsg. Georg-W. Költzsch/Museum Folkwang Essen. Texte von Georg W. Költzsch, Joachim Sartorius, Cees Nooteboom und Roland H. Wiegenstein, deutsch/englisch/französisch, 167 Seiten, 87 Farbabbildungen. Edition Nothelfer, ISBN 3-87329-946-1, EUR 25

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  • Weitere Publikationen
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