Galerie

Georg Nothelfer

Richard Serra

Biografie

Geboren 1939 in San Francisco/USA
1957-61 Studium der Freien Kunst in Berkeley und Santa Barbara
1961-64 Studium bei Josef Albers an der University of California und an der Yale University, New Haven
1964 Reise nach Italien. Dort stieß er auf die Strömungen von Arte povera und Minimal Art
1966 Umzug nach New York
Ab 1968 Anfertigung von Monumentalplastiken aus Stahl und Eisen 
1970 Guggenheim-Stipendium. Einzelausstellung im Pasadena Art Museum
1972, 1982, 1987 Teilnahme an der documenta 5, 7, 8, Kassel
1975 "Sculpture Award" der Skowhegan School of Painting and Sculpture 
1976-77 Installation des Objektes "Terminal" in Bochum
1981 Goslarer Kaiserring
1991 Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg
1986 Einzelausstellung im Museum of Modern Art in New York
2001 Erste Einzelausstellung in der Galerie Georg Nothelfer
2002 Orden "Pour le Mérite" 
2005 Installation "The Matter of Time" für das Guggenheim Museum Bilbao. Das Werk zählt zu den größten bildhauerischen Aufträgen, die bislang in der Geschichte der Moderne für einen konkreten Raum entwickelt wurden.
2007 Retrospektive Museum of Modern Art in New York  
2012 Mitglied der American Philosophical Society
2014 Alexej-von-Jawlensky-Preis, Wiesbaden 
Gestorben 2024 in New York/USA

Richard Serra zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Bildhauern des 20. und 21. Jahrhunderts. In reduzierter, abstrakter Formensprache thematisiert Richard Serra die Bezüge von Objekt und Raum, Volumen und Gewicht. Insbesondere nutzt der Künstler rostenden Stahl, seine Skulpturen zeichnen sich durch Monumentalität aus und nähern sich der Kunstform des Environments an. Damit wird der Betrachter aktiver Teil der Werke. Neben der Skulptur experimentiert der Künstler in den 1960er und 1970er Jahren auch mit Film und Video. Nicht zuletzt entsteht ein herausragendes grafisches Oeuvre: Zeichnungen und Druckgrafiken begleiten das skulpturale Schaffen spätestens seit den frühen 1970er Jahren. Die raumgreifenden Arbeiten auf Papier und Leinwand sind teilweise von überwältigender Größe und entfalten eine ähnliche Wucht wie seine Skulpturen. Es handelt sich dabei nicht um Entwurfszeichnungen sondern um autonome und eigenständige Werke. Allerdings sind Bezüge zu seinen Skulpturen nicht zu übersehen. Während diese den architektonischen Raum definieren, sitzen die Kreise, Quadrate und Flächen massiv im Zeichnungsgrund und scheinen ihn zu sprengen. Serra verwendet ausschließlich die Farbe schwarz, um jegliche Assoziation an Farbbedeutungen zu vermeiden. 

Ausstellungen

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