Galerie

Georg Nothelfer

Michael Buthe

Biografie

Geboren 1944 in Sonthoven
1965-1968 Studium an der Staatliche Hochschule der Künste in Kassel bei Arnold Bode
1969 Teilnahme an Harald Szeemanns Ausstellung „When Attitudes Become Form“ 
1972 Teilnahme documenta 5 
1976 Villa Romana-Preis, Florenz
Ab 1983 Professur an der Kunstakademie Düsseldorf
Gestorben 1994 in Bad Godesberg

Buthes bildnerische Wurzeln liegen im europäischen Informel und der amerikanischen Minimal Art.  Ab 1970 taucht er intensiv in den Alltag und die Mythologien Nordafrikas ein. Sein Ziel war, die fremden, wundersamen Mythen und Bräuche als ein Gegenmittel zu den zunehmend als abstoßend empfundenen rationalistischen Sachzwängen der zeitgenössischen westlichen Gesellschaften aufzunehmen.  Seine Werke sind gekennzeichnet durch die Vielfalt ihrer Materialien und Vielgestaltigkeit ihrer formalen Mittel, in denen sich die Obsessionen einer außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit widerspiegeln. Seine Bildsprache enthält Elemente aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Nicht ihre Gegenüberstellung, sondern vielmehr ihre Überbrückung ist das zentrale Merkmal seines Kunstwollens. 1999 wird er erstmals in der Galerie Georg Nothelfer ausgestellt.

Ausstellungen

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