Galerie

Georg Nothelfer

Rolf Iseli

Biografie

Geboren 1934 in Bern/Schweiz
1950–1954 Lehre als Foto- und Farblithograf
1957 und 1963 Eidgenössisches Kunststipendium
1959 Teilnahme an der documenta 2, Kassel, und der Biennale de Paris
1962 in New York
1971 Teilnahme an der Ausstellung The Swiss Avant Garde im Cultural Center New York
1972 Teilnahme an der documenta 5
1975 Teilnahme an der Bienal de São Paulo, Brasilien
1978 große Übersichtsausstellungen im Kunsthaus Zürich sowie im Kunstverein Braunschweig
1990–1991 Einzelausstellung im Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne
1993 Einzelausstellung in der Pinacoteca Comunale Casa Rusca, Locarno
2009/2010 Einzelausstellung im Kunstmuseum Bern
Lebt und arbeitet in Bern/Schweiz und in Saint-Romain/Frankreich

Rolf Iseli zählt zu den bekanntesten Schweizer Künstlern der Gegenwart. Über das Schaffen informeller Ölmalerei in der Nachkriegszeit, Skulpturen und Objekte im Kontext der Pop Art und Collagen und Assemblagen zu Beginn der 1970er Jahre findet er letztendlich den Übergang zum Materialbild. Iselis Kunst ist seitdem zwischen den Kunstgattungen angesiedelt. In immer neuer, stets dem Werkprozess verpflichteten Weise bezieht Iseli natürliche und künstlich hergestellte Materialien aber auch Gebrauchsgegenstände in vielerlei Mischform in seine Arbeiten ein. Sein immer wiederkehrendes Thema ist der Mensch und sein natürlicher Lebensraum: In weiten Endzeitlandschaften taucht die Figur als Urwesen auf – die Antithese Mensch–Natur wird aufgehoben und als Synthese geformt und begriffen.

Ausstellungen

Publikationen

  • Neue Arbeiten, St. Romain/Bern, 1976, Hrsg. Galerie Georg Nothelfer, Text von Harald Szeemann, Auflage 800 Exemplare, o. S., div. s/w-Abb. Edition Galerie Georg Nothelfer, EUR 15

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