Galerie

Georg Nothelfer

Karl Fred Dahmen

Biografie

1917 geboren in Stolberg
1936-38 Ausbildung zum Grafiker
1939-45 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft
Ab 1948 zahlreiche Reisen nach Paris und Freundschaft zu Künstlern der Nouvelle École de Paris
1952 Gründung der 'Neuen Aachener Gruppe' mit Carl Schneider, Franz Josef Herold, Fritz Martin u. Engelbert Mainzer
1958 Goldmedaille des Ersten Internationalen Kunstpreises für Abstrakte Kunst der Schweiz in Lausanne
1959 Teilnahme an der documenta 2, Kassel, und Mitglied der Düsseldorfer Künstlervereinigung "Gruppe 53"
1966 Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen
1967 Dozent am Lehrstuhl für Malerei an der Akademie der Künste München
1974 USA und Mexiko Reisen
1975 Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München
Gestorben 1981 in Preinersdorf am Chiemsee

Dahmen ist als Maler und Objektkünstler einer der frühen und bedeutenden Vertreter des Informel und gehört damit zu den wichtigen Künstlern der Nachkriegszeit in Deutschland. Er malte expressiv-abstrakte Gemälde mit tektonischem Gefüge, ab Mitte der 50er Jahre dunkeltonige, reliefhafte informelle Malerei und Collagen, in denen die Verletzung der heimischen Landschaft durch den Tagebau anklingt. Später entstehen Materialbilder und verglaste Objektkästen, die sich mit der angetroffenen Landschaft, den Materialien auf seinem alten Bauernhof in Chiemgau und den Eindrücken in seinem Arbeitsalltag auseinandersetzen. Sein Spätwerk zeichnet sich durch zarte und subtile Arbeiten aus. Es entstehen die horizontal gegliederten "Furchenbilder" auf Leinwand. Parallel dazu entwickelt Dahmen feine, monochrom gehaltene Zeichnungen auf Papier, die ebenfalls durch horizontal verlaufende Linien und ab 1978 − wie die Arbeiten auf Leinwand − zusätzlich durch chiffreartige Kürzel gekennzeichnet sind.

Ausstellungen

Editionen

  • Raumfenster, 1979, Farbradierung, signiert vom Künstler, 89,5 x 74,5 cm, Auflage: 12

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