Galerie

Georg Nothelfer

K.R.H. Sonderborg. Images

12. September bis 24. Oktober 2020 ⟶ Corneliusstraße

Ausstellungsansicht
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Ausstellungsansicht
O.T. (Peacemaker), 1977, Tusche/Papier, 54 x 74,7 cm
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O.T. (Peacemaker), 1977, Tusche/Papier, 54 x 74,7 cm
O.T., 1965, Tusche/Papier/Leinwand, 112,8 x 73,8 cm
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O.T., 1965, Tusche/Papier/Leinwand, 112,8 x 73,8 cm
O.T., 1965, Tusche/Papier/Leinwand, 109 x 76 cm
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O.T., 1965, Tusche/Papier/Leinwand, 109 x 76 cm
O.T., 1971, Acryl/Leinwand, 129,5 x 80,5 cm
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O.T., 1971, Acryl/Leinwand, 129,5 x 80,5 cm
Ausstellungsansicht
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Ausstellungsansicht
Composition, 1960, Eitempera/Fotoleinwand, 109,2 x 70 cm
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Composition, 1960, Eitempera/Fotoleinwand, 109,2 x 70 cm
O.T., 1986, Acryl/Leinwand, 162 x 228 cm
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O.T., 1986, Acryl/Leinwand, 162 x 228 cm
Ausstellungsansicht
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Ausstellungsansicht
O.T., 1983, Tusche/Papier, 93 x 66 cm
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O.T., 1983, Tusche/Papier, 93 x 66 cm
O.T., 1971, Acryl/Leinwand, 162 x 130 cm
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O.T., 1971, Acryl/Leinwand, 162 x 130 cm
Ausstellungsansicht
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The South Archer Monster, 8.XI.1989, Acryl/Leinwand, 130 x 162 cm
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The South Archer Monster, 8.XI.1989, Acryl/Leinwand, 130 x 162 cm
O.T., 1979, Tusche/Papier, 105 x 72 cm
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O.T., 1979, Tusche/Papier, 105 x 72 cm
Teilansicht der Ausstellung
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Teilansicht der Ausstellung
O.T. (4.XII.55 - 20.06-20.56 h), 1955, Eitempera/Fotoleinwand, 52 x 67 cm
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O.T. (4.XII.55 - 20.06-20.56 h), 1955, Eitempera/Fotoleinwand, 52 x 67 cm
Ausstellungsansicht
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O.T. (Schloss Solitude), 1991, Tusche/Papier, 64 x 49,5 cm
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O.T. (Schloss Solitude), 1991, Tusche/Papier, 64 x 49,5 cm
O.T., 1974, Tusche/Papier, 49,5 x 64,7 cm (VERKAUFT)
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O.T., 1974, Tusche/Papier, 49,5 x 64,7 cm (VERKAUFT)
O.T., 1974, Tusche/Papier, 64,7 x 49,5 cm
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O.T., 1974, Tusche/Papier, 64,7 x 49,5 cm
O.T. (N.Y.), 1962, Tusche/Papier, 100,5 x 67 cm
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O.T. (N.Y.), 1962, Tusche/Papier, 100,5 x 67 cm
Verschiedene Druckgrafik
K.R.H. Sonderborg. Images
Verschiedene Druckgrafik
„Mir ist es immer um das Detail gegangen, um die Frage, wie man ein Detail, eine Sache “stark“ machen kann“. Sonderborg war ein Beobachter, ein Flaneur, der mit Vorliebe durch die Städte und Straßen wanderte, auf der Suche nach einem optischen Reiz, den er mit den Augen und seiner Kamera einfing. Anders als viele andere Künstler verfügte er überdies nicht materiell über den Gegenstand seines Interesses, sondern nur über dessen zweidimensionale Reduktion als Fotographie. Fotografiert trägt er seine Fundstücke aus der Wirklichkeit nach Hause. „Es sind neue Formen, ungesehene Formen. Weil diese Formen so überzeugend sind und ich sie selber nicht erfunden habe, deswegen hole ich sie mir raus z.B. über ein Foto und benutze sie dann. Picasso z.B. hat seine „objets trouvés“ mit nach Hause genommen und dort in seine Bilder integriert, Ich hole nur das Image heraus über das Foto. Es ist oft das Zufällige, was einem begegnet und das einen so fasziniert, weil es einen überrascht“ (Sonderborg, 1985).  Diese Images sind destillierte Motive, die er so aus ihrem narrativen Zusammenhang isolierte und die ihm als optische Grundstruktur zur Anregung dienten: Telegrafenmasten, um die ein Gewirr von Isolatoren, elektrischen Leitungen, Kabelbrücken, Trägern, Spulen sich zu einem scheinbar regellosen, tatsächlich sinnvollen Gebilde ballt; Baustellen mit Kränen und Stahlbauteilen; Scheibenwischer vom Autoinnern aus gegen die Oberleitungen von Schienenfahrzeugen. „Gerade der Hamburger Hafen hat mich bis zu einer Art Ohnmacht gebracht durch die Übermächtigkeit. Das hat dann lange gedauert, bis ich etwas malte, was dann auch gegenüber dem Hamburger Hafen bestehen konnte.“, so Sonderborg. Und: „Das hängt mit den starken Verdichtungen von Linien und Formen zusammen, die für mich einfach magisch sind.“ Die Beschränkung auf wenige kontrastreiche Farbtöne in Sonderborgs Bildern, in der Regel Schwarz auf Weiß, erklärt sich ebenfalls aus den fotografischen Aufnahmen: Allen Fotos gemeinsam ist der extreme Schwarz-Weiß Kontrast durch Unterbelichtung und die im Gegenlicht auf hellem Himmel gesehene schwarze Figur in weißem Grund. 
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