Galerie

Georg Nothelfer

Walter Stöhrer

Black and go I
1981, Mischtechnik auf Leinwand, 200 x 260 cm
Black and go I,
1981, Mischtechnik auf Leinwand, 200 x 260 cm
Stöhrer, Black and go I, 600dpi_7068
Wörter mit Schlamm gefüllt, Wörter mit Wehen geschmückt
1999, Mischtechnik auf Leinwand, 250 x 180 cm
Wörter mit Schlamm gefüllt, Wörter mit Wehen geschmückt,
1999, Mischtechnik auf Leinwand, 250 x 180 cm
StoehrerWalter_WoerterMitSchlammGefuellt_1999
Ohne Titel
1973, Mischtechnik auf Leinwand, 200 x 175 cm
Ohne Titel,
1973, Mischtechnik auf Leinwand, 200 x 175 cm
Stöhrer_Ohne Titel_1973_1975_Mischtechnik auf Leinwand_200 x 175 cm
Yellow Figures
1970-76, Mischtechnik auf Leinwand, 200 x 180 cm. WV 76.46 (VERKAUFT)
Yellow Figures,
1970-76, Mischtechnik auf Leinwand, 200 x 180 cm. WV 76.46 (VERKAUFT)
Stoehrer, Yellow Figures, 1978, MT auf LW, 200 x 180 cm
Kopf
ca. 1964, Öl/Leinwand, 130 x 99,5 cm (VERKAUFT)
Kopf,
ca. 1964, Öl/Leinwand, 130 x 99,5 cm (VERKAUFT)
Stoehrer_Kopf_ca 1964_oelLW_130x99,5cm
Gefährlich ist es für die Spielpartner, gemeinsam am Ort ihrer Erkenntnis zu verweilen
1981, Mischtechnik/Leinwand, 210 x 250 cm
Gefährlich ist es für die Spielpartner, gemeinsam am Ort ihrer Erkenntnis zu verweilen,
1981, Mischtechnik/Leinwand, 210 x 250 cm
Stoehrer_Spielpartner
Hab ich Wut sauf ich Blut
1996, Mischtechnik/Leinwand, 200 x 250 cm
Hab ich Wut sauf ich Blut,
1996, Mischtechnik/Leinwand, 200 x 250 cm
Stoehrer_Hab ich Wut sauf ich Blut_1996_MTLW_200x250 cm_Basel - Kopie
Psychodrom
1980, Mischtechnik/Containerpappe, 182 x 360 cm
Psychodrom,
1980, Mischtechnik/Containerpappe, 182 x 360 cm
Stoehrer_Psychodrom_1980_MTVerpackungskarton_182x360cm_cmyk_mittel
Irgendso ein Clown
1997, Mischtechnik/Papier, 75 x 112 cm
Irgendso ein Clown,
1997, Mischtechnik/Papier, 75 x 112 cm
Stoehrer_Irgendso ein Clown_1997_MTPap_75x112cm
Irgendso ein Clown
1997, Mischtechnik/Papier, 75 x 112 cm
Irgendso ein Clown,
1997, Mischtechnik/Papier, 75 x 112 cm
Stoehrer_Irgendso ein Clown_1993_MTPap3_frei - Kopie
Wörter mit Schlamm gefüllt
1999, Mischtechnik/Leinwand, 250 x 180 cm (VERKAUFT)
Wörter mit Schlamm gefüllt,
1999, Mischtechnik/Leinwand, 250 x 180 cm (VERKAUFT)
Stoehrer_Woerter mit Schlamm gefuellt_1999_MTLW_250x180cm
O.T.
1995, Mischtechnik auf Papier, 51,5 x 37 cm (VERKAUFT)
O.T.,
1995, Mischtechnik auf Papier, 51,5 x 37 cm (VERKAUFT)
Stöhrer_1995_Hautwechsel_Chinaink_51,5 x 37 cm
017_stoehrer_papier-1161

Biografie

Geboren 1937 in Stuttgart
1957-59 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Karlsruhe bei HAP Grieshaber. Er lernt Dieter Krieg und Horst Antes kennen.
1959 Umzug nach Berlin
1961 Erste Einzelausstellung in der Kellergalerie im Schloss Darmstadt
1964 Kunstpreis der Stadt Berlin
1971 Will-Grohmann-Preis der Akademie der Künste, Berlin
1976 Erste Einzelausstellung in der Galerie Georg Nothelfer
1976 Berliner Kunstpreis
1977 Villa-Romana-Preis 
1981 Gastprofessur an der Hochschule der Künste, Berlin
1984 Retrospektiven im Kunstmuseum Düsseldorf und im Saarland-Museum Saarbrücken
Ab 1986 Professor an der Hochschule der Künste, Berlin
1989 Einzelausstellung in der Berlinischen Galerie
1995 Hans-Molfenter-Preis, Stuttgart
2000 Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft 
Gestorben 2000 in Scholderup/Schleswig Holstein
2010 Einzelausstellung, Museum Küppersmühle Duisburg
2016 Einzelausstellung, Museum Wiesbaden

Walter Stöhrer (1937–2000) zählt als Meisterschüler von HAP Grieshaber an der Kunstakademie Karlsruhe zu den prägenden und eigenwilligsten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegskunst. Unbeeinflusst von kurzlebigen Strömungen entwickelte er ein radikal individuelles Werk, das als bedeutender Beitrag zur gestisch-figurativen Malerei und zum erweiterten Informel gilt. Stöhrer selbst begriff sich nicht als abstrakter Künstler, sondern definierte seinen hochemotionalen, rauschhaften Malprozess präzise als „intrapsychischen Realismus“ – als unmittelbaren Ausdruck seelischer Vorgänge und innerer Spannungen. 
In seinen oft großformatigen Leinwänden und Papierarbeiten verdichten sich kraftvoller, impulsiver Farbauftrag, furiose Lineamente und skripturale Elemente zu einer dynamischen Bildpoesie. Zeichnerische Chiffren, schemenhafte Figuren und improvisierte Schriftfragmente überlagern sich in schichtweisen Eruptionen, die häufig von der Auseinandersetzung mit der Écriture automatique der Surrealisten sowie von antiker Philosophie, moderner Literatur und Musik inspiriert sind. Stöhrers Arbeiten bleiben dabei stets rhythmisch austariert. Sie sind Protokolle eines permanenten Ringens zwischen Chaos und Form, Spontaneität und Kontrolle, in denen Schrift, Zeichnung und expressive Geste zu einer existenziellen Bildsprache verschmelzen. 

Ausstellungen

Editionen

  • O.T./Untitled, 1993, Radierung, signiert und datiert vom Künstler, 26 x 19,7 cm, Auflage: 50

    Anfrage

  • O.T./Untitled, 1993, Siebdruck, signiert und datiert vom Künstler, 82 x 70 cm, Auflage: 50

    Anfrage

  • O.T./Untitled, 1987, Lithographie, signiert vom Künstler, 89,5 x 69,5 cm, Auflage: 55

    Anfrage

  • Weitere Editionen

Publikationen

  • Zeichnungen 1963, Zum 75. Geburtstag von Walter Stöhrer, 2015, In Zusammenarbeit mit der Walter Stöhrer Stiftung Zeichnungen 1963 zu Gedichten von Helga "Ann" Fritzsche. Faksimile in Originalgröße Mappe mit 6 Zeichnungen und Typoskript Auflage: 1000 nummerierte Exemplare, ISBN 978-398-11115-6-9, EUR 25

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  • Skizzenbücher/Sketchbooks, 2012, Hrsg. von der Walter-Stöhrer-Stiftung, bearbeitet von Gerd Presler, deutsch, 395 Seiten, 1000 farbige Abbildungen, Edition Brinkmann u. Bose, ISBN 3940048127, EUR 90

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  • Werkverzeichnis der Malerei 1957-1999, 2008, Mit einem Text von Marion Ackermann, deutsch, 592 S. mit 800 Abb. Leinen, Edition Brinkmann & Bose, ISBN 978-3940048004, EUR 130

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  • Weitere Publikationen
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